Leitfaden zum Eingriff · Gesicht
Die Eigenfettbehandlung im Gesicht gleicht verlorenes Volumen in Wangen, Schläfen, Unteraugenhöhlen, Lippen und Kieferlinie aus. Dafür wird Fett aus Bauch oder Oberschenkeln durch schonende Liposuktion entnommen, aufbereitet und in feinen Schichten injiziert. Der Eingriff dauert ein bis zwei Stunden unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose, der Rückflug ist nach vier bis fünf Tagen möglich, die Schwellung klingt in drei bis vier Wochen ab, und das überlebende Fett ist nach etwa drei Monaten stabil; danach ist das Ergebnis langfristig.
Ab
1.390 €1.550 $1.160 £
Typische Spanne: 1.390 €1.550 $1.160 £2.900 €3.240 $2.420 £
Türkei · 3 Kliniken
Auch bekannt als: Fettübertragung im Gesicht, Lipofilling, Nanofat, Eigenfettinjektion
So vergleichen sich die Preise
Typische Komplettpaketpreise geprüfter Kliniken im Vergleich zu den Kosten desselben Eingriffs zuhause.
3 Kliniken
1.390 €1.550 $1.160 £2.900 €3.240 $2.420 £
Vereinigtes Königreich
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026).
4.200 €4.680 $3.500 £8.390 €9.370 $7.000 £
Vereinigte Staaten
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Vereinigte Staaten nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.520 €5.050 $3.770 £9.050 €10.100 $7.550 £
Deutschland
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Deutschland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.600 €4.020 $3.000 £7.150 €7.980 $5.960 £
Frankreich
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Frankreich nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.650 €4.080 $3.040 £7.300 €8.150 $6.090 £
Niederlande
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Niederlande nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.850 €4.300 $3.210 £7.650 €8.540 $6.380 £
Italien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Italien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.200 €3.570 $2.670 £6.450 €7.200 $5.380 £
Spanien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Spanien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.050 €3.410 $2.540 £6.050 €6.750 $5.050 £
Irland
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Irland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.500 €5.020 $3.750 £9.000 €10.050 $7.510 £
Schweiz
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Schweiz nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.800 €6.470 $4.840 £11.590 €12.940 $9.670 £
Österreich
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Österreich nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.750 €4.190 $3.130 £7.500 €8.370 $6.260 £
Belgien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Belgien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.850 €4.300 $3.210 £7.700 €8.600 $6.420 £
Schweden
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Schweden nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.000 €4.470 $3.340 £8.000 €8.930 $6.670 £
Norwegen
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Norwegen nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.250 €4.750 $3.550 £8.500 €9.490 $7.090 £
Dänemark
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Dänemark nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.600 €5.140 $3.840 £9.250 €10.330 $7.720 £
Bulgarien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Bulgarien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.050 €2.290 $1.710 £4.150 €4.630 $3.460 £
Kroatien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Kroatien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.600 €2.900 $2.170 £5.200 €5.810 $4.340 £
Zypern
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Zypern nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.950 €3.290 $2.460 £5.900 €6.590 $4.920 £
Tschechien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Tschechien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.950 €3.290 $2.460 £5.900 €6.590 $4.920 £
Estland
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Estland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.350 €3.740 $2.790 £6.700 €7.480 $5.590 £
Finnland
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Finnland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.000 €4.470 $3.340 £8.000 €8.930 $6.670 £
Griechenland
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Griechenland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.900 €3.240 $2.420 £5.800 €6.480 $4.840 £
Ungarn
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Ungarn nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.550 €2.850 $2.130 £5.150 €5.750 $4.300 £
Island
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Island nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.750 €6.420 $4.800 £11.500 €12.840 $9.590 £
Lettland
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Lettland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.750 €3.070 $2.290 £5.500 €6.140 $4.590 £
Litauen
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Litauen nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.750 €3.070 $2.290 £5.500 €6.140 $4.590 £
Luxemburg
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Luxemburg nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.350 €4.860 $3.630 £8.700 €9.710 $7.260 £
Malta
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Malta nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.050 €3.410 $2.540 £6.100 €6.810 $5.090 £
Polen
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Polen nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.450 €2.740 $2.040 £4.850 €5.420 $4.050 £
Portugal
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Portugal nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.850 €3.180 $2.380 £5.750 €6.420 $4.800 £
Rumänien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Rumänien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.150 €2.400 $1.790 £4.300 €4.800 $3.590 £
Slowakei
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Slowakei nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.800 €3.130 $2.340 £5.650 €6.310 $4.710 £
Slowenien
Geschätzt ausgehend von dem Eigenfetttransfer nach Körperregion (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Slowenien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
2.950 €3.290 $2.460 £5.900 €6.590 $4.920 £
Etwa 66 % günstiger als Vereinigtes Königreich
Etwa 68 % günstiger als Vereinigte Staaten
Etwa 60 % günstiger als Deutschland
Etwa 61 % günstiger als Frankreich
Etwa 63 % günstiger als Niederlande
Etwa 56 % günstiger als Italien
Etwa 53 % günstiger als Spanien
Etwa 68 % günstiger als Irland
Etwa 75 % günstiger als Schweiz
Etwa 62 % günstiger als Österreich
Etwa 63 % günstiger als Belgien
Etwa 64 % günstiger als Schweden
Etwa 66 % günstiger als Norwegen
Etwa 69 % günstiger als Dänemark
Etwa 31 % günstiger als Bulgarien
Etwa 45 % günstiger als Kroatien
Etwa 52 % günstiger als Zypern
Etwa 52 % günstiger als Tschechien
Etwa 57 % günstiger als Estland
Etwa 64 % günstiger als Finnland
Etwa 51 % günstiger als Griechenland
Etwa 44 % günstiger als Ungarn
Etwa 75 % günstiger als Island
Etwa 48 % günstiger als Lettland
Etwa 48 % günstiger als Litauen
Etwa 67 % günstiger als Luxemburg
Etwa 53 % günstiger als Malta
Etwa 41 % günstiger als Polen
Etwa 50 % günstiger als Portugal
Etwa 33 % günstiger als Rumänien
Etwa 49 % günstiger als Slowakei
Etwa 52 % günstiger als Slowenien
Türkei: 1.390 €1.550 $1.160 £ – 2.900 €3.240 $2.420 £
Preise sind Richtwerte, die bei Kliniken erhoben und regelmäßig geprüft werden. Der endgültige Preis ergibt sich nach einem persönlichen Beratungsgespräch.
Ab
1.390 €1.550 $1.160 £
Die Eigenfettbehandlung im Gesicht in der Türkei entnimmt Fett per Fettabsaugung, meist von Bauch oder Oberschenkeln, und spritzt es in Schläfen, Wangen, Tränenrinnen, Kieferlinie, Kinn und Lippen: ein Eingriff von ein bis zwei Stunden in Sedierung oder Vollnarkose, ambulant, zu etwa einem Drittel des Preises in Westeuropa oder Nordamerika. Das Paket umfasst Operation, Narkose, fünf Hotelnächte, Transfers, Medikamente und Nachkontrollen; sechs Nächte genügen. 30 bis 50 Prozent des Fetts wachsen nicht an, beurteilt wird nach sechs Monaten. Entscheidend ist das Augenmaß der Operateurin oder des Operateurs.
Die Gesichtsalterung hat ebenso viel mit Volumenverlust zu tun wie mit erschlafftem Gewebe: Die Fettkompartimente in Wangen, Schläfen und um die Augen schrumpfen, und das Gesicht wirkt eingefallen und müde. Bei der Eigenfettbehandlung wird Fett mit einer feinen Kanüle aus Bauch oder Oberschenkeln entnommen, durch Zentrifugation oder Filtration aufbereitet und in winzigen Fäden über mehrere Schichten injiziert, damit jedes Tröpfchen einen Anschluss an die Blutversorgung findet.
Die strukturelle Fettinjektion baut die Wange auf, füllt die Tränenrinne und die Schläfen und mildert Falten; Mikrofat und Nanofat eignen sich für dünne Haut und die Hautstruktur. Da lebendes Gewebe verwendet wird, fühlt sich das Ergebnis weich an und bleibt für das angewachsene Fett dauerhaft bestehen; zudem verbessert sich die Hautqualität mit der Zeit.
Übertragene Fettzellen haben im Moment der Injektion noch keine Blutversorgung, und was in den folgenden sieben bis zehn Tagen geschieht, entscheidet darüber, wie viel des Transplantats zu dauerhaftem Gewebe wird statt zu Narbe oder Öl. In den ersten zwei bis drei Tagen überleben die Fettzellen nur durch plasmatische Imbibition, also die passive Diffusion von Sauerstoff und Nährstoffen aus der umgebenden Gewebeflüssigkeit. Wachsen bis zum Ende dieser vorübergehenden Versorgung, meist um den vierten bis siebten Tag, keine neuen Kapillaren in das Transplantat ein, sterben die Zellen im Zentrum jedes Depots ab und werden entweder resorbiert oder bilden eine Ölzyste. Deshalb ist die Technik wichtiger als die reine Menge an Fett, die auf dem Instrumententisch aufbereitet wurde. Eine Chirurgin oder ein Chirurg, die oder der das Fett in feinen Fäden von einem Bruchteil eines Milliliters setzt, verteilt auf viele Durchgänge in verschiedenen Richtungen und Tiefen, hält nahezu jede Fettzelle innerhalb der Diffusionsstrecke von ein bis zwei Millimetern zu einem Blutgefäß, sodass ein größerer Anteil überlebt. Wird dieselbe Gesamtmenge in wenigen großen Depots abgelegt, entsteht ein Kern, der zu weit von jedem Gefäß entfernt ist, um rechtzeitig neu durchblutet zu werden; dieser Kern verflüssigt sich, und die Folgen sind Unebenheiten, Verkalkungen oder einfach ein insgesamt geringeres Anwachsen.
Nicht jede Gesichtsregion spricht gleich auf Fett an, und das ist ein Grund, warum erfahrene Chirurginnen und Chirurgen Fett oft für manche Bereiche reservieren und für andere Filler bevorzugen. Breite, strukturell stabile Zonen – das Fettkompartiment der mittleren Wange, die Schläfe, die Rinne vor dem Kieferrand und manchmal die Kieferlinie – liefern mit Fett tendenziell die berechenbarsten und langlebigsten Ergebnisse, weil das Empfängerlager dick, gut durchblutet und weitgehend unbeweglich ist. Die Tränenrinne ist anders: Die Haut ist dort extrem dünn, das Gewebe bewegt sich kaum, und schon eine kleine Menge falsch platzierten oder schlecht aufbereiteten Fetts kann als sichtbarer bläulicher Knoten oder unregelmäßige Kontur durchscheinen, die sich schwer korrigieren lässt, da Fett im Gegensatz zu Hyaluronsäure-Filler nicht aufgelöst werden kann. Viele Chirurginnen und Chirurgen transplantieren in die Tränenrinne nur stark aufbereitetes Mikrofat oder Nanofat in sehr kleinen Portionen. Lippen und feine Linien rund um den Mund liegen am anderen Ende des Spektrums: Sie bewegen sich beim Sprechen und bei der Mimik ständig, und Patientinnen und Patienten wünschen meist eine präzise, anpassbare Formgebung statt eines Volumeneffekts in der Masse. Das ist ein Grund, warum injizierbarer Filler für die Lippen die häufigere erste Wahl bleibt, selbst bei Chirurginnen und Chirurgen, die Fett an anderen Stellen desselben Gesichts sicher transplantieren.
Die Eigenfettbehandlung ist auch zentral für den Gedanken eines „Liquid Facelift“: Volumen wird mit Fett wiederhergestellt, manchmal zusammen mit Neuromodulatoren und Filler, um ein alterndes Gesicht ohne chirurgisches Anheben zu verbessern. Das eignet sich für Patientinnen und Patienten, deren Hauptanliegen eher die Entleerung als das Absinken von Haut und tieferem Gewebe ist und die körperlich oder im Hinblick auf die Erholungszeit noch nicht für ein Facelift bereit sind. Bei erheblicher Haut- und Gewebeerschlaffung ist international häufiger, die Eigenfettbehandlung im selben Eingriff mit einem chirurgischen Facelift oder einer Halsstraffung zu kombinieren, weil beide Verfahren unterschiedliche, einander ergänzende Probleme korrigieren. Ein Facelift setzt Gewebe, das der Schwerkraft folgend abgesunken ist, neu und strafft es; es gibt jedoch kein Volumen zurück, das in den vorangegangenen Jahrzehnten aus Wangen, Schläfen und Unteraugenpartie verloren gegangen ist. Wird ein Gesicht mit deutlichem Volumenverlust gestrafft, ohne dieses Volumen zugleich wiederherzustellen, kann es straff, flach oder „gezogen“ statt natürlich erholt wirken. Die Kombination beider Verfahren in einer Narkose und einer Erholungsphase, gängige Praxis bei internationalen Patientinnen und Patienten, die Reisen sparen möchten, führt im Allgemeinen zu einem weicheren, proportionaleren Ergebnis als jedes der beiden Verfahren allein.
Darauf achten Chirurgen im Beratungsgespräch.
Erwachsene mit Volumenverlust im Gesicht, eingefallenen Schläfen oder Rinnen unter den Augen, ausreichend Spenderfett, stabilem Gewicht und ohne aktive Hautinfektion.
Gründe, aus denen ein guter Chirurg zum Warten oder zu einer Alternative rät.
Sehr schlanke Patientinnen und Patienten ohne Spenderfett, nicht eingestellter Diabetes, Rauchen, das nicht pausiert werden kann (verringert das Anwachsen des Transplantats), und Blutgerinnungsstörungen.
Fragen Sie Ihren Chirurgen, welche Technik er für Sie empfiehlt und warum.
Das Fett wird mit niedrigem Sog entnommen, zentrifugiert oder gefiltert und in winzigen Fäden über mehrere Schichten injiziert.
Das Fett wird zu kleineren Partikeln emulgiert, für feine Bereiche wie die Unteraugenpartie oder zur Verbesserung der Hautqualität.
Schritt für Schritt, von der Ankunft bis zur Entlassung.
Die Volumendefizite werden im Stehen oder Sitzen markiert; anschließend folgt der Dämmerschlaf oder die Vollnarkose.
Das Fett wird mit niedrigem Sog durch einen zwei Millimeter kleinen Schnitt an Bauch oder Oberschenkel entnommen.
Das Fett wird gewaschen und zentrifugiert oder gefiltert, um lebensfähige Zellen zu konzentrieren.
Das Fett wird mit stumpfen Kanülen in feinen Fäden über mehrere Schichten eingebracht, mit leichter Überkorrektur.
Am selben Tag oder nach einer Nacht; die Entnahmestelle wird mit einer kleinen Kompressionswäsche versorgt.
Häufigkeiten folgen veröffentlichten Leitlinien; Ihr persönliches Risiko hängt von Ihrer Gesundheit und dem Chirurgen ab.
Die Eigenfettbehandlung im Gesicht ist im Allgemeinen ein risikoarmer Eingriff, wenn sie von einer erfahrenen Chirurgin oder einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt wird, die oder der die Gefäßanatomie des Gesichts kennt, denn die injizierten Mengen sind klein, und die Technik arbeitet mit stumpfen Kanülen statt mit scharfen Nadeln. Die häufigsten Probleme hängen mit der Biologie des Transplantats selbst zusammen und weniger mit der Operation: Da das Anwachsen davon abhängt, wie gleichmäßig und fein das Fett platziert wird, wachsen manche Areale zwangsläufig besser an als andere, was zu sichtbarer Asymmetrie, festen Knötchen oder kleinen Unebenheiten führen kann, die erst erkennbar werden, wenn die anfängliche Schwellung abgeklungen ist. Diese sind meist geringfügig und korrigierbar, aber sie sind der Grund, warum Nachkontrollen wichtig sind. Davon getrennt und weit seltener kann Fett, das in das dichte Arteriennetz um die Glabella, die Nase, die Schläfe und die Nasolabialfalte injiziert wird, in ein Gefäß gedrückt werden und in Richtung Auge oder Gehirn wandern, was zu Sehverlust oder Schlaganfall führen kann. Diese Komplikation ist äußerst selten, aber so schwerwiegend, dass sie geprägt hat, wie die Eigenfettbehandlung im Gesicht gelehrt und durchgeführt wird.
Das Gesicht wirkt zwei bis drei Wochen lang absichtlich überfüllt, weil ein Teil des Fetts abgebaut wird.
Kleine Unebenheiten, besonders unter den Augen; klingen meist ab oder lassen sich behandeln.
Feste Knötchen, die gegebenenfalls entfernt werden müssen.
Fett gelangt in eine Arterie um Auge oder Nase; der Grund, warum stumpfe Kanülen und kleine Mengen verwendet werden.
Die Erholung nach einer Eigenfettbehandlung im Gesicht folgt einem recht vorhersehbaren Verlauf, ist aber keine gerade Linie zum Endergebnis, und Patientinnen und Patienten sollten darauf vorbereitet sein, wie anders das Gesicht in den ersten Wochen aussieht, verglichen mit dem Ziel, aus dem sie sich für den Eingriff entschieden haben. Weil Chirurginnen und Chirurgen jeden Bereich bewusst überfüllen, um das Fett auszugleichen, das nicht anwächst, wirkt das Gesicht in den ersten zwei bis drei Wochen typischerweise runder, praller oder „überfüllt“ – das ist Schwellung plus überschüssiges Volumen und keine Vorschau auf das Ergebnis. Blutergüsse sind sowohl in den behandelten Bereichen als auch an der Entnahmestelle häufig, meist an Bauch, Flanken oder Oberschenkeln, die eine eigene, getrennte Heilung durchläuft und etwa zwei Wochen mit Kompressionswäsche versorgt wird. Nach drei bis vier Wochen ist die Schwellung im Gesicht weitgehend abgeklungen, und ab drei bis sechs Monaten ist das verbleibende Volumen das Fett, das erfolgreich neu durchblutet wurde und langfristig stabil sein sollte.
Tag 1–3
Kühlende Kompressen, Kopf hochlagern; die Entnahmestelle wird mit Kompressionswäsche versorgt.
Tag 4–7
Die Blutergüsse klingen ab; Druck auf die behandelten Bereiche vermeiden.
Woche 2–4
Das Volumen nimmt ab, wenn die Schwellung zurückgeht und ein Teil des Fetts abgebaut wird.
Monat 3–6
Das überlebende Fett bleibt dauerhaft; eine zweite Sitzung kann bei Bedarf Volumen ergänzen.
Das Gesicht wirkt zwei bis drei Wochen lang überfüllt, während die Schwellung abklingt; danach setzt sich das Volumen über drei Monate, während nicht angewachsenes Fett abgebaut wird. Was nach drei bis sechs Monaten bleibt, ist dauerhaft, altert natürlich mit und schwankt leicht mit dem Gewicht. Eine zweite Sitzung kann Bereiche mit geringerem Anwachsen auffüllen.
Der Preis einer eigenfettbasierten Gesichtsbehandlung hängt weniger von der Entnahme selbst ab, die unabhängig von der Spenderregion eine kleine Liposuktion ist, als davon, wie viele Gesichtsbereiche behandelt werden und wie das Fett aufbereitet wird. Die Behandlung einer einzelnen Zone wie der Wangen kostet weniger als ein Gesamtkonzept für Schläfen, Tränenrinnen, Wangen und Kieferlinie, da jeder zusätzliche Bereich Operationszeit und Fettvolumen erfordert. Aufwendigere Aufbereitung, etwa die Herstellung von Nanofat oder Anreicherungsverfahren, die manche Kliniken anbieten, verursacht zusätzliche Laborzeit und Verbrauchsmaterial. Die Kombination der Eigenfettbehandlung mit einem Facelift senkt ihre Zusatzkosten gegenüber einer einzelnen Sitzung, da Operationssaal- und Narkosekosten geteilt werden.
Ab
1.390 €1.550 $1.160 £
Üblicher Bereich: 1.390 €1.550 $1.160 £2.900 €3.240 $2.420 £
Die Preise für eigenfettbehandlung im gesicht stammen aus schriftlichen Angeboten in unseren Unterlagen, verglichen über 3 Kliniken in 1 Zielland. Die vollständige Aufstellung zeigt, was jede Paketleistung abdeckt und wie sie sich zum Eingriff im Heimatland verhält.
Warum Angebote für denselben Eingriff unterschiedlich ausfallen, damit Sie Pakete fair vergleichen können.
Vollständige Preisaufstellung für eigenfettbehandlung im gesicht ansehen
Operative und nicht-operative Optionen, die Sie vor der Entscheidung abwägen sollten.
Sofortiges, anpassbares Volumen für 6–18 Monate ohne Liposuktion.
Überwiegt das Erschlaffen gegenüber dem Volumenverlust, bringt Anheben mehr als Auffüllen.
Verbessert Hautstruktur und feine Linien, die die Eigenfettbehandlung nur teilweise beeinflusst.
Stellen Sie in jedem Beratungsgespräch dieselben Fragen, um die Antworten vergleichen zu können.
Die wichtigste biologische Tatsache zur Eigenfettbehandlung im Gesicht lautet: Nicht das gesamte eingespritzte Fett wird zu dauerhaftem Gewebe. Klinische Erfahrung und die veröffentlichte Fachliteratur gehen im Allgemeinen davon aus, dass langfristig etwa 40 bis 70 Prozent des eingespritzten Volumens erhalten bleiben. Der Rest wird in den ersten drei bis sechs Monaten vom Körper abgebaut, weil Zellen, die nie wieder an die Blutversorgung angeschlossen wurden, abgeräumt werden. Wo eine einzelne Patientin oder ein einzelner Patient innerhalb dieser Spanne liegt, hängt von mehreren Faktoren ab, die zumindest teilweise im Einflussbereich der Operateurin oder des Operateurs liegen: wie das Fett entnommen wird, wie es aufbereitet wird und vor allem, wie fein und gleichmäßig es beim Einspritzen platziert wird.
Die Anwachsrate hängt zudem von der Region ab. Bereiche mit einem dicken, gut durchbluteten und wenig beweglichen Empfängerbett – die mittlere Wange, die Schläfe, die Region vor dem Kieferrand – behalten Fett tendenziell zuverlässiger als dünnhäutige, stark bewegliche Bereiche wie die Lippen oder das Gewebe um die Augen. Das ist ein Grund, warum eine Chirurgin oder ein Chirurg die Wangen in einer Sitzung großzügig auffüllen kann, bei der Tränenrinne oder den Lippen dagegen bewusst zurückhaltend vorgeht oder stattdessen einen Filler empfiehlt.
Dieselbe Biologie gilt für Fett, das in die Brust oder das Gesäß übertragen wird. Die im Gesicht berichteten Anwachsraten liegen jedoch im Allgemeinen am oberen Ende der für andere Entnahme- und Empfängerregionen genannten Spanne. Das wird üblicherweise auf die ungewöhnlich reiche Blutversorgung des Gesichts und auf die kleineren, sorgfältiger verteilten Mengen pro Injektionsbahn zurückgeführt.
In der Praxis bestimmt diese Biologie, wie der Eingriff geplant und wie sein Erfolg beurteilt wird. Operateure füllen jeden Bereich routinemäßig bewusst etwas stärker auf, weil sie damit rechnen, dass ein vorhersehbarer Anteil nicht anwächst. Zugleich lässt sich das Ergebnis erst beurteilen, wenn die Schwellung abgeklungen ist und der Abbau abgeschlossen ist, in der Regel nach drei bis sechs Monaten – nicht nach zwei Wochen, wenn das Gesicht noch am auffälligsten aussieht. Wächst ein erstes Transplantat in einem bestimmten Bereich schlechter an, ist das nicht ungewöhnlich. Eine zweite, kleinere Auffüllsitzung nach drei Monaten oder später gehört dann ganz normal dazu, um das geplante Endvolumen zu erreichen, und ist kein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen wäre.
Keine Komplikation prägt die Ausbildung zur Eigenfettbehandlung im Gesicht stärker als die Möglichkeit, dass das eingespritzte Fett statt in das umgebende Weichgewebe in eine Arterie gelangt. Das Gesicht besitzt in mehreren bestimmten Zonen ein dichtes, vielfach verbundenes Netz kleiner Arterien dicht unter der Hautoberfläche – vor allem an der Glabella (zwischen den Augenbrauen), an der Nase, an der Schläfe und an der Nasolabialfalte. Diese Gefäße stehen direkt oder über Anastomosen mit der Augenarterie in Verbindung, die die Netzhaut versorgt, und weiter hinten mit Ästen des Systems der inneren Halsschlagader, die das Gehirn versorgen. Wird Fett mit ausreichendem Druck in eine dieser Arterien gespritzt, kann es entgegen dem normalen Blutfluss nach hinten wandern und dann wieder nach vorn in die Augenarterie oder die zentrale Netzhautarterie gelangen und dort den Blutfluss blockieren. Zu den in der Fallberichtsliteratur dokumentierten Folgen zählen ein plötzlicher, meist bleibender Sehverlust auf einem Auge und, seltener, ein Schlaganfall.
Wie selten dies ist, sollte man genau benennen: Die große Mehrzahl der Eigenfettbehandlungen im Gesicht verläuft ohne diese Komplikation. Mit Fett scheint sie seltener aufzutreten als mit manchen Hyaluronsäure-Fillern, unter anderem weil für die Fettübertragung stumpfe Kanülen statt spitzer Nadeln verwendet werden, die eine Arterienwand weniger leicht durchstechen. Eine stumpfe Kanüle macht das Risiko jedoch nicht zu null. Deshalb wird es als sehr selten und nicht als ausgeschlossen eingestuft und als die schwerwiegendste mögliche Komplikation dieses Eingriffs behandelt.
Die praktische Antwort auf dieses Risiko besteht in einer gut geführten Praxis fast vollständig aus Technik und anatomischem Wissen. Wer das Gesicht regelmäßig behandelt, kennt den dreidimensionalen Verlauf der Arteria supratrochlearis, der Arteria supraorbitalis, der Arteria dorsalis nasi, der Arteria angularis und der Arteria temporalis superficialis in jeder Gefahrenzone und arbeitet in den sichereren Gewebeschichten, in denen diese Gefäße besser bekannt und weniger exponiert sind. Die Injektion erfolgt langsam, mit niedrigem Druck und in kleinen Portionen von deutlich weniger als einem Zehntelmilliliter pro Bahn, wobei die Kanüle ständig bewegt wird, statt still zu stehen und ein Depot abzulegen. Nichts davon können Patientinnen und Patienten mit bloßem Auge überprüfen. Deshalb ist es eine sinnvolle und informierte Frage im Beratungsgespräch, direkt nach Ausbildung, Fallzahl und Erfahrung der Ärztin oder des Arztes mit genau dieser Komplikation zu fragen.
Eigenfett und Hyaluronsäure-Filler werden oft als austauschbare Möglichkeiten dargestellt, Volumen im Gesicht wiederherzustellen. Im Gewebe verhalten sie sich jedoch ganz unterschiedlich, und diese Unterschiede wiegen schwerer als der Vergleich von Kosten oder Bequemlichkeit. Filler wirkt sofort und lässt sich bei der Behandlung vollständig anpassen: Die Behandelnden können mehr hinzufügen, früher aufhören oder bereits eingebrachtes Material innerhalb von Minuten mit Hyaluronidase auflösen. Für Fett gibt es keine vergleichbare Rettungsmöglichkeit. Sobald es wieder durchblutet ist und als lebendes Gewebe angewachsen ist, lässt es sich nicht mehr auflösen. Ein unbefriedigendes Ergebnis, eine Verhärtung oder ein überkorrigierter Bereich lässt sich meist nur mit Zeit, Massage oder in hartnäckigen Fällen durch die operative Entfernung des betroffenen Depots beheben.
Bei der Haltbarkeit verhält es sich umgekehrt. Die meisten Hyaluronsäure-Filler halten sechs bis achtzehn Monate, bevor der Körper sie allmählich abbaut. Um das Ergebnis zu erhalten, ist daher auf unbestimmte Zeit eine Auffrischung nötig. Der Anteil eines Fetttransplantats, der die ersten drei bis sechs Monate überlebt, gilt im Allgemeinen als dauerhaftes Gewebe und verhält sich von da an wie jedes andere Fett im Körper. Er muss nicht nach einem festen Plan aufgefüllt werden, auch wenn er bei einer sehr schlanken Patientin oder einem sehr schlanken Patienten oder bei einer deutlichen späteren Gewichtsabnahme gemeinsam mit den übrigen Fettdepots schrumpft.
Auch die Wirkung auf das umgebende Gewebe unterscheidet sich. Fett besteht aus lebenden Fettzellen, Stromazellen und meist auch einem Anteil, der Stammzellen enthält. In einigen Studien wurde berichtet, dass es die Qualität der darüberliegenden Haut über den reinen Volumenersatz hinaus verbessern kann. Dieser regenerative Effekt ist allerdings weniger genau belegt als der Volumeneffekt, und entsprechende Aussagen sollten mit Vorsicht gelesen werden. Filler liefert Volumen ohne diese zusätzliche Gewebewirkung.
In der Praxis geht es selten ausschließlich um das eine oder das andere. Viele Operateure setzen Filler für die Feinabstimmung ein, für bewegliche oder empfindliche Bereiche wie die Lippen und die Tränenrinne, und reservieren die Eigenfettbehandlung für die großflächigere, strukturelle Volumenwiederherstellung an Wangen, Schläfen und Kieferlinie oder für Patientinnen und Patienten, bei denen ohnehin an anderer Stelle eine Fettabsaugung erfolgt und die dieses Fett lieber verwenden als verwerfen möchten.
Ein Facelift und eine Eigenfettbehandlung lösen unterschiedliche Probleme. Deshalb werden beide so häufig zusammen und nicht als Alternativen durchgeführt. Ein Facelift behebt das Absinken: Haut, Fett und die darunterliegende SMAS-Schicht, die sich unter der Schwerkraft gedehnt hat und abgesunken ist, werden neu positioniert und entlang eines Zugvektors nach oben befestigt. Nicht ersetzen kann es Volumen, das das Gesicht durch Schrumpfung der Fettkompartimente und Umbau des Knochens endgültig verloren hat. Es gibt nichts, was sich in eine eingefallene Schläfe oder eine abgeflachte Wange zurückheben ließe, wenn das frühere Volumen schlicht fehlt. Die Eigenfettbehandlung füllt diese Lücke, und beides zusammen ergibt im Allgemeinen ein natürlicheres, erholteres Aussehen als jedes für sich. Ein Facelift an einem Gesicht mit deutlichem Volumenverlust, aber ohne zusätzliches Volumen kann straff oder „gezogen“ statt verjüngt wirken.
In der Praxis geben viele Operateure, die Faceliftings anbieten, in derselben Operation routinemäßig Fett in Wangen und Schläfen und manchmal in die Region vor dem Kieferrand und in die Lippen. Sie entnehmen es an Bauch oder Oberschenkeln, während die Patientin oder der Patient für das Facelift ohnehin in Narkose ist.
Die Lidstraffung wirft eine verwandte, aber eigene Frage auf. Eine Blepharoplastik entfernt oder verlagert in der Regel überschüssige Haut und manchmal Fettpolster um die Augen. Die Mulde, die sich häufig am Übergang zwischen Unterlid und oberer Wange bildet, wenn dieser Bereich mit dem Alter Volumen verliert, füllt sie jedoch nicht auf. Wird bei der Lidstraffung zu viel Fett entfernt, ohne dieses Volumenverhältnis zu bedenken, kann der Übergang hohler wirken als zuvor. Eine Eigenfettbehandlung an Tränenrinne und oberer Wange, entweder gleichzeitig mit der Lidstraffung oder danach, wenn die Heilung abgeschlossen ist, kann diesen Übergang glätten. Da beide Eingriffe denselben kleinen, empfindlichen Bereich aus unterschiedlichen Richtungen betreffen, müssen Operateure, die sie kombinieren, die Mengen sorgfältig gemeinsam planen, um weder ein überkorrigiertes, aufgedunsenes Ergebnis noch eine unterkorrigierte Mulde zu riskieren.
Bei einem mäßigen, örtlich begrenzten Volumendefizit reicht eine einzelne, gut durchgeführte Sitzung oft aus, um das geplante Ergebnis zu erreichen, sobald die Überkorrektur abgeklungen ist und das angewachsene Fett sich stabilisiert hat. Bei größerem oder komplexerem Volumenverlust ist es jedoch üblich, die Behandlung auf zwei oder mehr Sitzungen zu verteilen. Das ist anerkannte Praxis und kein Zeichen dafür, dass der erste Versuch zu kurz gegriffen hätte.
Dafür gibt es zwei Gründe. Der erste ist biologisch: Wie viel Fett in einem bestimmten Bereich anwächst, lässt sich vorab nicht genau vorhersagen. Der einzig verlässliche Weg zu erfahren, wie viel eine Zone nachgefüllt werden muss, besteht darin zu sehen, wie viel des ersten Transplantats tatsächlich angewachsen ist, und das ist erst drei bis sechs Monate nach der Operation erkennbar. Wird früher erneut operiert, besteht die Gefahr, Fett auf noch geschwollenes oder noch im Abbau befindliches Gewebe zu setzen. Der zweite Grund betrifft das, was eine einzelne Sitzung sicher leisten kann: Wird eine sehr große Fettmenge auf einmal in einen Bereich eingebracht, steigt das Risiko für zentrale Nekrosen und Knotenbildung, weil ein Empfängerbett nur eine begrenzte Menge neuen Fetts gleichzeitig wieder an die Blutversorgung anschließen kann.
Ein gestuftes Vorgehen verteilt daher sowohl das Volumen als auch das Risiko auf Sitzungen, die mehrere Monate auseinanderliegen. Üblicherweise beginnt man mit einem bewusst zurückhaltenden ersten Transplantat, beurteilt das Ergebnis, wenn es sich vollständig gesetzt hat, und ergänzt dann in den Bereichen, die es brauchen, eine zweite, meist kleinere Auffüllung.
Für Patientinnen und Patienten, die für die Operation ins Ausland reisen, hat das eine praktische Folge für die Terminplanung, die im Beratungsgespräch angesprochen werden sollte: Ein realistischer Plan für eine größere Volumenwiederherstellung kann zwei Reisen im Abstand von mehreren Monaten statt einer umfassen. Es lohnt sich, vorab und im genannten Preis zu klären, ob eine zweite Sitzung als geplanter Teil der Behandlung eingepreist ist oder als separate Buchung nur bei Bedarf anfällt.
Die Eigenfettbehandlung im Gesicht setzt zwei Dinge voraus, die nicht bei jeder interessierten Person gegeben sind: genügend Spenderfett, das sich entnehmen lässt, und die Bereitschaft, ein Ergebnis zu akzeptieren, das sich allmählich entwickelt und vorab nicht genau vorhersehbar ist. Sehr schlanke Patientinnen und Patienten mit wenig Unterhautfett an Bauch, Flanken oder Oberschenkeln haben oft schlicht nicht genug Spendergewebe, um eine brauchbare Menge zu entnehmen. Fett aus einer ohnehin dünnen Region zu entnehmen, birgt zudem das Risiko sichtbarer Konturunregelmäßigkeiten an der Entnahmestelle. Für diese Personen ist ein Hyaluronsäure-Filler, der keine Entnahmestelle benötigt, in der Regel die realistischere Möglichkeit.
Auch Patientinnen und Patienten, die in einer einzigen Sitzung eine große, genau kontrollierte, sofort sichtbare Veränderung wünschen, sind mit der Eigenfettbehandlung selbst bei ausreichend Spenderfett meist nicht gut beraten. Die Biologie des Verfahrens passt schlecht zu jemandem, der vor der Entscheidung Gewissheit über das genaue Ergebnis braucht. Dasselbe gilt für alle, die das Ergebnis bei Unzufriedenheit anpassen oder rückgängig machen möchten. Da Fett sich anders als Filler nicht auflösen lässt, ist für jemanden, dem die Umkehrbarkeit sehr wichtig ist, ein Filler besser geeignet, zumindest für einen ersten Versuch mit einem neuen Aussehen.
Medizinische Faktoren, die die Heilung kleiner Gefäße beeinträchtigen, verringern gezielt das Anwachsen des Fetts. Ein nicht eingestellter Diabetes kann das Einwachsen kleinster Blutgefäße beeinträchtigen, auf das transplantiertes Fett zum Überleben angewiesen ist, unabhängig von seinen sonstigen operativen Risiken. Rauchen wirkt über die nikotinbedingte Gefäßverengung ebenso, und zwar sowohl auf die Heilung der Entnahmestelle als auch auf die Fähigkeit des Transplantats, an seinem neuen Ort wieder durchblutet zu werden. Eine akute Hautinfektion an einer geplanten Injektionsstelle ist bis zur Ausheilung eine eindeutige Gegenanzeige.
Schließlich sollte man das oben beschriebene Gefäßrisiko offen benennen: Die Technik ist in erfahrenen, gut ausgebildeten Händen sicher, aber es ist kein Eingriff, bei dem Nachlässigkeit in der Technik in Hochrisikozonen wie der Glabella und der Schläfe einen großen Spielraum für Fehler lässt.
In der Regel stellen 50–70 % des injizierten Fetts eine Blutversorgung her und bleiben bestehen; der Rest wird in den ersten drei Monaten abgebaut. Chirurginnen und Chirurgen füllen leicht über, um dies auszugleichen, und manche Patientinnen und Patienten benötigen eine zweite Sitzung.
Filler wirken sofort und sind rückgängig zu machen, aber nur vorübergehend. Eigenfett ist Ihr eigenes Gewebe, hält Jahre und verbessert die Hautqualität, erfordert jedoch eine kleine Liposuktion und führt zu stärkerer Schwellung. Für größere Volumen oder wenn ein Facelift geplant ist, wird meist Fett bevorzugt.
Ja: Übertragenes Fett nimmt mit Ihrem Gewicht zu und ab, daher sind die Ergebnisse bei stabilem Gewicht am besten.
Bauch, Flanken und Oberschenkel sind die häufigsten Spenderregionen, und es gibt keine belastbare Evidenz dafür, dass Fett einer Region besser anwächst als das einer anderen; die Wahl richtet sich meist danach, wo die Patientin oder der Patient genug Fett hat, das sich schonend entnehmen lässt. Entnahmetechnik und schonende Aufbereitung danach beeinflussen das Anwachsen stärker als die gewählte Spenderregion.
In äußerst seltenen Fällen ja, wenn Fett versehentlich in eine Arterie in einer Risikozone wie der Glabella, der Nase oder der Schläfe injiziert wird und in die Blutversorgung des Auges oder, seltener, des Gehirns gelangt. Deshalb verwenden erfahrene Behandelnde in diesen Bereichen stumpfe Kanülen, kleine, langsame Injektionen und eine genaue Kenntnis der Gefäßanatomie des Gesichts.
Ein mäßiges, begrenztes Defizit erfordert oft nur eine Sitzung. Größere oder komplexere Volumenverluste werden häufig auf zwei Sitzungen im Abstand von einigen Monaten verteilt, weil das Anwachsen des Fetts in einem Bereich erst beurteilt werden kann, wenn die Schwellung abgeklungen und der Abbau abgeschlossen ist, meist nach drei bis sechs Monaten.
Chirurginnen und Chirurgen warten im Allgemeinen mindestens drei Monate, oft eher sechs, bevor sie einem Bereich weiteres Fett hinzufügen, denn so lange dauert es ungefähr, bis sichtbar ist, welches Fett angewachsen und stabil geworden ist. Wird früher erneut operiert, lässt sich schwer beurteilen, wie viel zusätzliches Volumen überhaupt noch nötig ist.
Nicht so, wie sich Filler mit einem Enzym auflösen lässt. Sobald das übertragene Fett neu durchblutet und zu lebendem Gewebe geworden ist, lässt sich ein unerwünschter Knoten oder ein überkorrigierter Bereich in der Regel nur mit Zeit, Massage oder in hartnäckigen Fällen durch die operative Entfernung dieser Fettansammlung beheben.
Das hängt davon ab, ob Ihr Hauptanliegen verlorenes Volumen, erschlafftes Gewebe oder beides ist. Die Eigenfettbehandlung stellt Volumen wieder her, hebt aber abgesunkenes Gewebe nicht an; ein Facelift hebt und positioniert Gewebe neu, ersetzt aber kein verlorenes Volumen. Patientinnen und Patienten mit deutlicher Haut- und Gewebeerschlaffung benötigen für ein ausgewogenes Ergebnis meist beides.
Ja, sie wird häufig eingesetzt, um die Mulde aufzufüllen, die am Übergang zwischen Unterlid und oberer Wange entstehen kann, einem Bereich, den die Lidstraffung selbst nicht behandelt. Da beide Verfahren denselben empfindlichen Bereich aus verschiedenen Richtungen beeinflussen, muss die Chirurgin oder der Chirurg die kombinierten Volumen sorgfältig planen.
Nein. Sobald das Fett neu durchblutet ist, meist in den ersten Wochen, ist es wie anderes Gewebe an seinem Platz verankert und wandert nicht an eine andere Stelle. Es verhält sich ab dann allerdings wie gewöhnliches Körperfett, das heißt, es kann bei deutlicher Gewichtszunahme oder -abnahme leicht zu- oder abnehmen.
Der größte Teil der sichtbaren Schwellung klingt innerhalb von drei bis vier Wochen ab; dann wirkt das Gesicht nicht mehr überfüllt. Das tatsächliche Endergebnis, das zeigt, wie viel des übertragenen Fetts wirklich angewachsen ist, wird meist nach drei bis sechs Monaten beurteilt, wenn der Abbau des Fetts, das keine Blutversorgung aufgebaut hat, abgeschlossen ist.
Das kann sie, doch die Tränenrinne gehört zu den technisch anspruchsvolleren Bereichen, weil die Haut dünn ist und jede Unebenheit schwer zu kaschieren ist und nicht aufgelöst werden kann, wenn sie nicht gefällt. Viele Chirurginnen und Chirurgen verwenden für diesen Bereich sehr fein aufbereitetes Mikrofat oder Nanofat in kleinen Mengen.
Da es Ihr eigenes lebendes Fettgewebe ist, nimmt übertragenes Fett im Allgemeinen gemeinsam mit dem übrigen Körperfett an Volumen zu und ab. Mäßige, allmähliche Gewichtsschwankungen fallen im Gesicht wahrscheinlich nicht eigens auf. Eine große, schnelle Gewichtsveränderung kann die behandelten Bereiche sichtbar beeinflussen, was ein Grund dafür ist, dass Chirurginnen und Chirurgen vor der Behandlung ein stabiles Gewicht verlangen.
Die Haupteinschränkung bei sehr schlanken Menschen ist meist, dass nicht genug Spenderfett für ein brauchbares Volumen vorhanden ist, und nicht die Sicherheit an sich. Die Entnahme aus einer ohnehin dünnen Spenderregion kann dort zudem sichtbare Konturunregelmäßigkeiten hinterlassen. Patientinnen und Patienten ohne ausreichende Spenderregion sind für die Wiederherstellung von Gesichtsvolumen im Allgemeinen mit Filler besser versorgt.
Nach der schonenden Liposuktion wird das Fett in der Regel durch Zentrifugation gereinigt oder durch ein Filtersystem geleitet, um lebensfähige Fettzellen von Blut, Lokalanästhetikum und Öl aus geschädigten Zellen zu trennen, die alle das Anwachsen verringern, wenn sie im Transplantat bleiben. Manche Kliniken bieten für empfindliche Bereiche eine feinere Aufbereitung wie Nanofat an.
Ja. Es gibt keine grundsätzliche Grenze für die Wiederholung, solange die Alterung fortschreitet, sofern noch genug Spenderfett vorhanden ist und keine neue medizinische Gegenanzeige entstanden ist. Viele Patientinnen und Patienten kommen Jahre nach der ersten Behandlung für eine weitere, kleinere Sitzung zurück.
ISAPS2024Fachgesellschaft
American Society of Plastic Surgeons2024Fachgesellschaft
Beratungsanfrage
Nennen Sie uns Eingriff und Reiseziel. Wir leiten Ihre Anfrage an die geprüfte Klinik weiter, die Sie auswählen.