Leitfaden zum Eingriff · Rekonstruktive Plastische Chirurgie
Gewebeexpansion lässt zusätzliche Haut wachsen: Ein Silikonballon wird unter gesunde Haut eingesetzt und über 2 bis 4 Monate mit Kochsalzlösung gefüllt. So entsteht passende Haut mit gleicher Farbe, Struktur und Behaarung, die eine Narbe ersetzt oder eine Rekonstruktion deckt. Dafür sind zwei Operationen mit Monaten dazwischen nötig, und der Expander verursacht die ganze Zeit eine sichtbare Vorwölbung, die Patientinnen und Patienten am schwersten fällt.
Ab
2.690 €3.000 $2.240 £
Typische Spanne: 2.690 €3.000 $2.240 £5.660 €6.320 $4.720 £
Türkei · 3 Kliniken
Auch bekannt als: Hautexpansion, Gewebeexpander-Operation, Ballonexpansion, Expanderrekonstruktion
So vergleichen sich die Preise
Typische Komplettpaketpreise geprüfter Kliniken im Vergleich zu den Kosten desselben Eingriffs zuhause.
3 Kliniken
2.690 €3.000 $2.240 £5.660 €6.320 $4.720 £
Vereinigtes Königreich
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026).
7.190 €8.030 $6.000 £16.780 €18.740 $14.000 £
Vereinigte Staaten
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Vereinigte Staaten nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
7.750 €8.650 $6.460 £18.090 €20.200 $15.090 £
Deutschland
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Deutschland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.150 €6.870 $5.130 £14.300 €15.970 $11.930 £
Frankreich
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Frankreich nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.250 €6.980 $5.210 £14.600 €16.300 $12.180 £
Niederlande
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Niederlande nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.550 €7.310 $5.460 £15.300 €17.080 $12.760 £
Italien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Italien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.500 €6.140 $4.590 £12.900 €14.400 $10.760 £
Spanien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Spanien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.200 €5.810 $4.340 £12.100 €13.510 $10.090 £
Irland
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Irland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
7.750 €8.650 $6.460 £18.000 €20.100 $15.010 £
Schweiz
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Schweiz nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
10.010 €11.170 $8.350 £23.300 €26.010 $19.430 £
Österreich
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Österreich nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.400 €7.150 $5.340 £15.000 €16.750 $12.510 £
Belgien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Belgien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.600 €7.370 $5.510 £15.400 €17.190 $12.850 £
Schweden
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Schweden nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.850 €7.650 $5.710 £16.000 €17.860 $13.350 £
Norwegen
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Norwegen nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
7.300 €8.150 $6.090 £17.000 €18.980 $14.180 £
Dänemark
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Dänemark nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
7.900 €8.820 $6.590 £18.500 €20.660 $15.430 £
Bulgarien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Bulgarien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.550 €3.960 $2.960 £8.250 €9.210 $6.880 £
Kroatien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Kroatien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.450 €4.970 $3.710 £10.400 €11.610 $8.680 £
Zypern
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Zypern nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.050 €5.640 $4.210 £11.800 €13.170 $9.840 £
Tschechien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Tschechien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.050 €5.640 $4.210 £11.800 €13.170 $9.840 £
Estland
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Estland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.750 €6.420 $4.800 £13.400 €14.960 $11.180 £
Finnland
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Finnland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
6.850 €7.650 $5.710 £16.000 €17.860 $13.350 £
Griechenland
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Griechenland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.950 €5.530 $4.130 £11.600 €12.950 $9.680 £
Ungarn
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Ungarn nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.400 €4.910 $3.670 £10.300 €11.500 $8.590 £
Island
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Island nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
9.850 €11.000 $8.220 £23.000 €25.680 $19.190 £
Lettland
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Lettland nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.700 €5.250 $3.920 £11.000 €12.280 $9.180 £
Litauen
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Litauen nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.700 €5.250 $3.920 £11.000 €12.280 $9.180 £
Luxemburg
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Luxemburg nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
7.450 €8.320 $6.210 £17.400 €19.430 $14.510 £
Malta
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Malta nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.200 €5.810 $4.340 £12.200 €13.620 $10.180 £
Polen
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Polen nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.150 €4.630 $3.460 £9.700 €10.830 $8.090 £
Portugal
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Portugal nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.900 €5.470 $4.090 £11.500 €12.840 $9.590 £
Rumänien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Rumänien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
3.700 €4.130 $3.090 £8.600 €9.600 $7.170 £
Slowakei
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Slowakei nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
4.850 €5.420 $4.050 £11.300 €12.620 $9.430 £
Slowenien
Geschätzt ausgehend von der mehrstufigen Implantatchirurgie (veröffentlichte Preisliste von Centre for Surgery, 2026), angepasst an das Preisniveau des Marktes Slowenien nach Eurostat, Preisniveauindizes (tec00120), Konsumausgaben der privaten Haushalte, 2025, umgerechnet zu den Kursen vom 23.09.2026.
5.050 €5.640 $4.210 £11.800 €13.170 $9.840 £
Etwa 65 % günstiger als Vereinigtes Königreich
Etwa 68 % günstiger als Vereinigte Staaten
Etwa 59 % günstiger als Deutschland
Etwa 60 % günstiger als Frankreich
Etwa 62 % günstiger als Niederlande
Etwa 55 % günstiger als Italien
Etwa 52 % günstiger als Spanien
Etwa 68 % günstiger als Irland
Etwa 75 % günstiger als Schweiz
Etwa 61 % günstiger als Österreich
Etwa 62 % günstiger als Belgien
Etwa 63 % günstiger als Schweden
Etwa 66 % günstiger als Norwegen
Etwa 68 % günstiger als Dänemark
Etwa 29 % günstiger als Bulgarien
Etwa 44 % günstiger als Kroatien
Etwa 50 % günstiger als Zypern
Etwa 50 % günstiger als Tschechien
Etwa 56 % günstiger als Estland
Etwa 63 % günstiger als Finnland
Etwa 50 % günstiger als Griechenland
Etwa 43 % günstiger als Ungarn
Etwa 75 % günstiger als Island
Etwa 47 % günstiger als Lettland
Etwa 47 % günstiger als Litauen
Etwa 66 % günstiger als Luxemburg
Etwa 52 % günstiger als Malta
Etwa 40 % günstiger als Polen
Etwa 49 % günstiger als Portugal
Etwa 32 % günstiger als Rumänien
Etwa 48 % günstiger als Slowakei
Etwa 50 % günstiger als Slowenien
Türkei: 2.690 €3.000 $2.240 £ – 5.660 €6.320 $4.720 £
Preise sind Richtwerte, die bei Kliniken erhoben und regelmäßig geprüft werden. Der endgültige Preis ergibt sich nach einem persönlichen Beratungsgespräch.
3 Kliniken
Ab
2.690 €3.000 $2.240 £
Gewebeexpansion Türkei heißt: Haut wächst dort, wo sie gebraucht wird. Ein Silikonballon unter benachbarter gesunder Haut wird über Wochen schrittweise gefüllt, die neue Haut ersetzt dann etwa eine Brandnarbe, ein Muttermal, eine vernarbte kahle Kopfhautstelle oder dient der Brustrekonstruktion. Der Vorteil gegenüber Transplantat oder Lappen liegt in der passenden Farbe, Struktur und Behaarung. Der Preis dafür sind zwei Operationen, regelmäßige Füllungstermine, eine sichtbare Wölbung und ein spürbares Komplikationsrisiko.
Die Gewebeexpansion löst ein Problem, das sonst kein Verfahren löst: Sie erzeugt mehr von der richtigen Haut. Ein Transplantat vom Oberschenkel wird in Farbe, Dicke und Haarwuchs nie zu Kopfhaut, Gesicht oder Brust passen, und ein Lappen aus der Ferne bringt dieselbe Abweichung mit. Die Expansion lässt die Haut unmittelbar daneben wachsen, die perfekt passt, weil es dieselbe Haut ist. Bei einer haarlosen Narbe auf der Kopfhaut, einem großen Muttermal im Gesicht eines Kindes oder einer Verbrennungsnarbe an einer Stelle, an der das Aussehen besonders zählt, ist sie häufig die einzige gute Antwort.
Das Verfahren ist im Prinzip einfach. Ein Silikonballon wird unter gesunde Haut neben dem zu ersetzenden Bereich eingesetzt und ein bis zwei Wochen leer gelassen, bis die Wunde verheilt ist. Dann wird er über einen kleinen Port unter der Haut mit Kochsalzlösung gefüllt, in der Regel wöchentlich. Die Haut antwortet auf anhaltende Dehnung mit Wachstum und bildet tatsächlich neues Gewebe, statt nur das vorhandene zu dehnen. Nach 2 bis 4 Monaten ist genug Haut vorhanden, und bei einer zweiten Operation wird der Expander entfernt und die gewachsene Haut in Position gebracht.
Der Preis dafür sind Zeit und Sichtbarkeit, und die Sichtbarkeit unterschätzen Patientinnen und Patienten am meisten. Ein Expander erzeugt während der gesamten Expansionszeit eine wachsende, deutliche Vorwölbung, die sich am Kopf nicht kaschieren lässt. Kinder werden mitunter gehänselt; Erwachsene nehmen sich frei oder meiden gesellschaftliche Situationen. Wer eine Expansion erwägt, sollte Fotos aus der Mitte der Expansion gezeigt bekommen und nicht nur das Endergebnis, denn diese Phase fällt am schwersten und wird im Beratungsgespräch am häufigsten beschönigt.
Auch ist der Ablauf in einer Weise anfällig, die man verstehen sollte. Eine Infektion um einen Expander bedeutet fast immer, dass er entfernt werden muss, weil Antibiotika eine Infektion um ein eingesetztes Implantat nicht zuverlässig beseitigen. Dasselbe gilt, wenn die Haut über dem Expander so dünn wird, dass er freiliegt. Beides kostet Monate an Arbeit, und die Expansion muss meist von vorn beginnen, nachdem das Gewebe sich erholt hat. Diese Anfälligkeit ist der Grund, weshalb bei Raucherinnen und Rauchern auf die Gewebeexpansion verzichtet wird, weshalb bewusst schrittweise statt überstürzt gefüllt wird und weshalb jede Rötung, zunehmender Schmerz oder Ausfluss noch am selben Tag gemeldet werden muss.
Jedes Auffüllen verursacht für ein bis zwei Tage Spannung und Unbehagen, bei der Kopfhautexpansion häufig auch Kopfschmerzen. Das ist zu erwarten und bestimmt das Tempo: Wird zu schnell zu viel Kochsalzlösung eingefüllt, droht die Haut über dem Expander dünn zu werden und aufzubrechen. Dem Team mitzuteilen, wenn ein Auffüllen besonders unangenehm war, ist eine nützliche Information und keine Beschwerde, denn sie bestimmt, wie viel beim nächsten Mal hinzukommt.
Ein Befund klingt alarmierend und ist es nicht. Ein Kopfhaut-Expander verursacht eine vorübergehende Resorption der äußeren Schicht des Schädelknochens darunter, die in der Bildgebung sichtbar ist und sich nach der Entfernung des Expanders zurückbildet. Familien, denen das vorher erklärt wird, nehmen es gelassen; wer es zufällig auf einer Aufnahme entdeckt, reagiert verständlicherweise nicht so.
Expandierte Haut zieht sich zusammen, nachdem der Expander entfernt wurde. Deshalb dehnen Chirurginnen und Chirurgen bewusst über das scheinbar Notwendige hinaus. Das ist ein Grund, warum die Expansion länger dauert, als Patientinnen und Patienten erwarten, und warum ein vorzeitiger Abbruch, weil die Vorwölbung gesellschaftlich schwerfällt, das Ergebnis beeinträchtigt. Wird ein sehr großer Bereich ersetzt, kann der gesamte Ablauf wiederholt werden, sodass ein riesiges Muttermal über mehrere Expansionen ein Jahr oder länger in Anspruch nehmen kann.
Wer die Behandlung im Ausland erwägt, steht vor einer offensichtlichen praktischen Schwierigkeit. Die beiden Operationen lassen sich auf eine Reise legen; die wöchentlichen Füllungen in den 2 bis 4 Monaten dazwischen nicht. Führt eine Abteilung im Ausland beide Operationen durch und lässt sich eine Ärztin oder ein Arzt vor Ort für das Auffüllen gewinnen, wird es machbar, doch diese Abstimmung muss vor Beginn geklärt sein und darf nicht improvisiert werden. Eine unterbrochene Expansion bedeutet meist den Verlust des Expanders.
Die Gewebeexpansion funktioniert, weil Haut auf anhaltende Dehnung mit Wachstum antwortet und sich nicht nur streckt – ein Vorgang, der in der Schwangerschaft und bei Gewichtszunahme sichtbar ist. Langsame, kontrollierte Spannung steigert die Zellteilung in der äußeren Hautschicht und ordnet das Kollagen darunter neu, sodass die expandierte Haut echtes neues Gewebe ist und keine geliehene Reserve. Diese neue Haut trägt Farbe, Struktur und Behaarung des Bereichs, aus dem sie stammt, weshalb ein expandierter Kopfhautlappen eine haarlose Narbenfläche durch behaarte Haut ersetzen kann, wie es nichts anderes vermag.
Die Gewebeexpansion ist insofern ein ungewöhnlicher Eingriff, als der größte Teil außerhalb des Krankenhauses stattfindet. Zwei kurze Operationen rahmen 2 bis 3 Monate ein, in denen die Patientin oder der Patient wöchentlich zum Auffüllen kommt und ansonsten ein normales Leben führt, mit einem Implantat, das immer sichtbarer wird. Der medizinische Aufwand ist gering, der soziale beträchtlich. Wer es durchlaufen hat, nennt durchweg die mittlere Phase und nicht eine der beiden Operationen als den schwierigen Teil, und dieses Wissen verändert die Vorbereitung.
Die Gewebeexpansion bei Kindern wirft besondere Fragen auf. Kinder expandieren gut, ihre Haut reagiert schnell, und das Verfahren wird bei angeborenen Muttermalen und Verbrennungsnarben häufig angewandt. Dem steht gegenüber, dass sich auf ein Kind nicht verlassen lässt, die Stelle zu schützen, dass der Expander eher angestoßen wird und dass die seelische Wirkung einer sichtbaren Entstellung in der Schule über 3 Monate gezielt aufgefangen werden muss. Viele kinderchirurgische Abteilungen legen die Expansion, wo der Zeitplan es zulässt, in die langen Schulferien, eine kleine praktische Maßnahme, die einen spürbaren Unterschied macht.
Die Gewebeexpansion scheitert in einer bekannten Minderheit der Fälle, und die ehrliche Zahl sollte man vor dem Beginn kennen. Infektion, Freiliegen des Implantats durch dünner werdende Haut, Undichtigkeit und Schmerzen, die zu einem vorzeitigen Abbruch zwingen, ergeben zusammen eine Misserfolgsrate, die meist im niedrigen zweistelligen Prozentbereich angegeben wird, höher in bestrahltem oder stark vernarbtem Gewebe und bei Kindern. Eine gescheiterte Expansion ist in der Regel nicht schädlich, kostet aber 3 Monate, und der Ablauf muss neu beginnen. Dies gegen eine einfachere Alternative mit einem schlechteren, aber sichereren Ergebnis abzuwägen, ist eine legitime Entscheidung.
Die Gewebeexpansion wird gewählt, wenn nichts anderes passende Haut in ausreichender Menge liefert. Bei einem großen angeborenen Muttermal am Rücken, einer Verbrennungsnarbe quer über der Brust oder einer haarlosen Narbenfläche auf der Kopfhaut wäre ein Transplantat in der falschen Farbe und Struktur, und ein Lappen von anderswo wäre schlechter. Die Expansion erzeugt benachbarte Haut mit derselben Farbe, derselben Struktur und, auf der Kopfhaut, demselben Haar. Das leistet kein anderes Verfahren, weshalb Patientinnen und Patienten einen so anspruchsvollen Ablauf in Kauf nehmen.
Die Planung der Gewebeexpansion beginnt mit Größe und Form des Expanders, die so gewählt werden, dass sie zum Defekt passen, den er später decken soll. Rechteckige, halbmondförmige und runde Expander liefern unterschiedlich viel nutzbare Verschiebestrecke, und Chirurginnen und Chirurgen planen in der Regel eine Basis ein, die deutlich breiter ist als der zu ersetzende Bereich. Ist das Implantat zu klein, fehlt bei der zweiten Operation Haut. Das ist der häufigste Planungsfehler, und er lässt sich nur beheben, indem man von vorn beginnt.
Die Gewebeexpansion wirkt auch auf das darunterliegende Gewebe, wovor Patientinnen und Patienten selten gewarnt werden. Anhaltender Druck dünnt das Fettgewebe unter dem Expander aus und kann eine vorübergehende Resorption des darunterliegenden Knochens verursachen, besonders am Schädel kleiner Kinder; an den Rippen kann eine ähnliche Eindellung sichtbar werden. Diese Veränderungen bilden sich nach der Entfernung des Expanders zurück. Wer weiß, dass sie zu erwarten sind, erschrickt nicht unnötig, wenn eine Aufnahme oder ein Foto sie zeigt.
Die Kosten der Gewebeexpansion werden häufig als 2 Operationen angegeben, was die Wirklichkeit untertreibt. Die wöchentlichen Füllungen, die Verbände, die Fahrtkosten für 10 oder mehr Termine aus eigener Tasche und die Arbeitsausfälle gehören ebenso zur Gesamtsumme wie die Möglichkeit einer gescheiterten Expansion, die den gesamten Ablauf von vorn nötig macht. Ein Kostenvoranschlag, der die Füllungen einzeln aufführt und nicht nur die Operationszeit, gibt ein ehrlicheres Bild.
Die Gewebeexpansion ist gut etabliert und wird seit Ende der 1970er-Jahre routinemäßig eingesetzt. Das Verfahren hat sich relativ wenig verändert, weil sich die zugrunde liegende Biologie nicht verändert hat. Verändert haben sich die Auswahl an Implantaten, der Einsatz selbstfüllender osmotischer Expander an ausgewählten Stellen und das bessere Verständnis dafür, welche Gewebe zuverlässig expandieren. Wer die Gewebeexpansion vorschlägt, bietet ein bewährtes und kein neuartiges Verfahren an.
Darauf achten Chirurgen im Beratungsgespräch.
Die Gewebeexpansion eignet sich für Menschen, die Haut brauchen, die zum rekonstruierten Bereich passt, besonders an Kopfhaut und Gesicht, die gesunde, unvernarbte Haut neben dem Defekt haben, die 2 bis 4 Monate lang zu wöchentlichen Terminen zum Auffüllen kommen können und die in dieser Zeit eine sichtbare Vorwölbung in Kauf nehmen.
Gründe, aus denen ein guter Chirurg zum Warten oder zu einer Alternative rät.
Auf die Gewebeexpansion wird verzichtet, wenn die angrenzende Haut vernarbt, verbrannt oder bestrahlt ist und sich nicht sicher dehnen lässt, bei einer aktiven Infektion, bei aktuellen Raucherinnen und Rauchern, wenn die Patientin oder der Patient nicht zu den regelmäßigen Terminen zum Auffüllen kommen kann, an einer Stelle, an der ein freiliegender Expander katastrophale Folgen hätte, und wenn ein einfacheres Verfahren genügt.
Fragen Sie Ihren Chirurgen, welche Technik er für Sie empfiehlt und warum.
Ein Expander wird unter behaarte Kopfhaut neben einer haarlosen Narbe oder Verbrennung eingesetzt, über Monate gefüllt und dann genutzt, um die haarlose Fläche durch behaarte Haut zu ersetzen.
Ein Expander wird neben einer Verbrennungsnarbe, einem großen Muttermal oder einem Defekt am Körper eingesetzt und gefüllt, damit angrenzende passende Haut wächst.
Ein Expander wird bei der Mastektomie oder später eingesetzt, über Wochen gefüllt, um eine Tasche zu schaffen, und bei einer zweiten Operation gegen ein dauerhaftes Implantat ausgetauscht.
Hauttransplantation, lokale Lappenplastiken oder serielle Exzision; alle vermeiden Monate der Expansion, dafür um den Preis einer schlechteren Übereinstimmung oder eines längeren Zeitplans.
Schritt für Schritt, von der Ankunft bis zur Entlassung.
Größe, Form und Lage des Gewebeexpanders werden so gewählt, dass die Haut, die er wachsen lässt, den zu ersetzenden Bereich erreicht und deckt; der Port wird dort platziert, wo er gut zugänglich ist.
Der Expander wird durch einen kleinen Schnitt unter gesunde angrenzende Haut eingesetzt und bleibt leer oder nur minimal gefüllt, bis die Wunde verheilt ist; meist mit einer Nacht im Krankenhaus.
Kochsalzlösung wird in Abständen, meist wöchentlich, über den Port eingespritzt; die Menge richtet sich danach, wie straff die Haut wird und wie angenehm es für die Patientin oder den Patienten ist.
Das Auffüllen wird über das scheinbar Notwendige hinaus fortgesetzt, weil sich expandierte Haut nach der Entfernung des Expanders zusammenzieht.
Der Expander wird entfernt, die Narbe oder der Defekt herausgeschnitten und die gewachsene Haut in Position gebracht; meist mit ein bis zwei Nächten im Krankenhaus.
Die Narben reifen über ein Jahr, eine Schrumpfung wird erkennbar, und bei einem großen Bereich kann der gesamte Ablauf wiederholt werden.
Häufigkeiten folgen veröffentlichten Leitlinien; Ihr persönliches Risiko hängt von Ihrer Gesundheit und dem Chirurgen ab.
Die Gewebeexpansion ist das Verfahren, das ein Problem löst, das sonst nichts lösen kann: mehr von der richtigen Haut zu erzeugen. Ein Transplantat vom Oberschenkel wird in Farbe, Dicke und Haarwuchs nie zu Kopfhaut, Gesicht oder Brust passen, und ein Lappen aus der Ferne bringt dieselbe Abweichung mit. Die Expansion lässt die Haut nebenan wachsen, die perfekt passt, weil es dieselbe Haut ist. Bei einer haarlosen Narbe auf der Kopfhaut oder einem großen Muttermal im Gesicht eines Kindes ist sie häufig die einzige gute Antwort.
Der Preis sind Zeit und Sichtbarkeit, und die Sichtbarkeit unterschätzen Patientinnen und Patienten am meisten. Ein Expander erzeugt 2 bis 4 Monate lang eine wachsende, deutliche Vorwölbung, die sich am Kopf nicht kaschieren lässt. Kinder werden mitunter gehänselt; Erwachsene nehmen sich frei oder meiden gesellschaftliche Situationen. Wer eine Expansion erwägt, sollte Fotos aus der Mitte der Expansion gezeigt bekommen und nicht nur das Ergebnis, denn diese Phase fällt am schwersten und wird am häufigsten beschönigt.
Auch ist der Ablauf anfällig. Eine Infektion um einen Expander bedeutet fast immer, dass er entfernt werden muss, und dasselbe gilt, wenn die Haut über dem Implantat so dünn wird, dass es freiliegt. Beides kostet Monate an Arbeit, und die Expansion muss von vorn beginnen, mitunter nachdem das Gewebe sich erholt hat. Deshalb wird bei Raucherinnen und Rauchern auf die Expansion verzichtet, deshalb wird schrittweise statt überstürzt gefüllt, und deshalb muss jede Rötung, zunehmender Schmerz oder Ausfluss um den Expander noch am selben Tag gemeldet werden.
Ein Befund, den man vorher kennen sollte, weil er alarmierend klingt und es nicht ist: Ein Kopfhaut-Expander führt zu einer vorübergehenden Ausdünnung des Schädelknochens darunter, die in der Bildgebung sichtbar ist. Sie bildet sich nach der Entfernung des Expanders zurück. Familien, denen das vorher erklärt wird, nehmen es gelassen, Familien, die es auf einer Aufnahme entdecken, nicht.
Die Gewebeexpansion erzeugt für die 2 bis 4 Monate der Expansion eine deutliche, mitunter große Schwellung, die sich besonders am Kopf nicht verbergen lässt.
Spannung und Unbehagen für ein bis zwei Tage nach jedem Auffüllen und Kopfschmerzen bei der Kopfhautexpansion; deshalb wird schrittweise und nicht schnell gefüllt.
Vorübergehende Ausdünnung des Schädelknochens unter einem Kopfhaut-Expander, die sich nach der Entfernung des Expanders zurückbildet und ein bekannter, nicht beunruhigender Befund ist.
Expandierte Haut zieht sich nach der Entfernung des Expanders etwas zusammen, deshalb dehnen Chirurginnen und Chirurgen bewusst darüber hinaus.
Die Haut über dem Expander wird dünn und bricht auf, sodass das Implantat freiliegt. Meist muss der Expander dann entfernt werden, und Monate der Expansion gehen verloren.
Eine Infektion um den Expander, die fast immer dessen Entfernung bedeutet. Sie ist der häufigste Grund, eine Gewebeexpansion abzubrechen.
Ein undichter Expander oder ein defekter Port, was eine weitere Operation bedeutet, um das Implantat zu ersetzen und die Expansion neu zu beginnen.
Die Operationen an beiden Enden der Gewebeexpansion sind unkompliziert; anspruchsvoll sind die Monate dazwischen. Das Einsetzen des Expanders ist ein kurzer Eingriff mit moderater Erholung, meist mit einer Nacht im Krankenhaus, und das Implantat bleibt ein bis zwei Wochen leer oder kaum gefüllt, bis die Wunde verheilt ist. Dann beginnt das Auffüllen, in der Regel wöchentlich, über einen kleinen Port unter der Haut.
Jedes Auffüllen verursacht für ein bis zwei Tage Spannung und Unbehagen, bei der Kopfhautexpansion häufig auch Kopfschmerzen. Das ist zu erwarten, und deshalb wird schrittweise gefüllt: Wird zu schnell zu viel Kochsalzlösung eingefüllt, droht die Haut über dem Expander dünn zu werden und aufzubrechen. Dem Team mitzuteilen, wenn ein Auffüllen besonders unangenehm war, ist eine nützliche Information und keine Beschwerde, denn sie bestimmt, wie viel beim nächsten Mal hinzukommt.
Die eigentliche Herausforderung ist das Leben mit der Vorwölbung. Sie wächst über Monate stetig, lässt sich am Kopf nicht verbergen und verändert am Körper den Sitz der Kleidung. Wer sie sozial einplant und bei Kindern vorab mit der Schule spricht, macht die Zeit deutlich leichter. Schlafposition, Sicherheitsgurte und Kontaktsport müssen bedacht werden, solange ein Expander liegt.
Achten Sie die ganze Zeit auf Anzeichen einer Infektion. Eine sich ausbreitende Rötung um den Expander, zunehmender Schmerz statt der zu erwartenden Spannung nach dem Auffüllen oder jeder Ausfluss müssen noch am selben Tag gemeldet werden, denn ein infizierter Expander muss fast immer entfernt werden, und Monate an Arbeit gehen verloren. Aus demselben Grund ist es wichtig, die Haut über dem Implantat vor Stößen zu schützen.
Tag 1-7
Meist 1 Nacht im Krankenhaus. Der Expander bleibt ungefüllt oder minimal gefüllt, bis die Wunde verheilt ist. Die Beschwerden sind mäßig.
Woche 2-4
Kochsalzlösung wird über einen Port unter der Haut eingespritzt, meist wöchentlich. Jedes Auffüllen verursacht ein bis zwei Tage Spannung. Die Vorwölbung wird sichtbar.
Monat 2-4
Das wöchentliche Auffüllen wird fortgesetzt, bis genug Haut gewachsen ist, bewusst über das Maß hinaus, um die Schrumpfung auszugleichen. Die Vorwölbung ist jetzt am auffälligsten.
Zweite Operation
Der Expander wird entfernt und die gewachsene Haut so verschoben, dass sie die Narbe ersetzt oder den Defekt deckt; meist mit einem Krankenhausaufenthalt von ein bis zwei Nächten.
Monat 6-12
Die verlagerte Haut setzt sich, die Narben reifen und eine eventuelle Schrumpfung wird erkennbar. Bei einem großen Bereich, der gestuft werden muss, wird von hier aus die weitere Expansion geplant.
Expandierte Haut passt, weil es dieselbe Haut ist. Auf der Kopfhaut trägt sie Haare, im Gesicht hat sie die richtige Farbe und Dicke. Nichts anderes Verfügbares erreicht das.
Das Ergebnis wird nach der zweiten Operation und einem Jahr der Narbenreifung beurteilt, nicht während der Expansion. Mitten in der Expansion sieht der Bereich beunruhigend aus und sagt nichts über das Ergebnis aus.
Nach der Entfernung des Expanders tritt eine gewisse Schrumpfung auf, deshalb wird bewusst überexpandiert. Ein vorzeitiger Abbruch des Auffüllens, weil die Vorwölbung schwerfällt, beeinträchtigt das Endergebnis.
Geht ein Expander durch Infektion oder Freiliegen verloren, sind Monate an Arbeit verloren, und die Expansion beginnt meist von vorn, nachdem sich das Gewebe erholt hat. Darin liegt die Hauptursache, warum dieses Verfahren scheitert.
Die Gewebeexpansion wird als zwei Operationen plus die Monate dazwischen veranschlagt, und wer nur die Operation nennt, untertreibt. Die Preise auf dieser Website stammen aus verifizierten Klinikdaten zu den Eingriffen; die Termine zum Auffüllen, die 2 bis 4 Monate lang wöchentlich stattfinden, sind ein eigener, unvermeidlicher Teil des Ablaufs.
Gehört die Expansion zu einer Rekonstruktion nach Krebs, Verbrennungen oder einer angeborenen Erkrankung, wird sie in der Regel finanziert, und die finanzierte Version umfasst die Termine zum Auffüllen, die eine private Behandlung im Ausland nur schwer anbieten kann.
Die Kosten, die man am ehesten einplanen sollte, sind die des Scheiterns. Infektion oder Freiliegen kostet in einem Teil der Fälle den Expander, und die Expansion beginnt dann von vorn. Zu klären, was in diesem Fall geschieht und was es kostet, besonders wenn Sie reisen, ist hier wichtiger als bei den meisten Eingriffen.
Ab
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Warum Angebote für denselben Eingriff unterschiedlich ausfallen, damit Sie Pakete fair vergleichen können.
Operative und nicht-operative Optionen, die Sie vor der Entscheidung abwägen sollten.
Schneller und einfacher, ohne Monate der Expansion, dafür mit einem Transplantat, das in Farbe, Dicke oder Haarwuchs nie passt.
Eine Veränderung wird in Etappen über Monate oder Jahre entfernt, wobei die natürliche Dehnbarkeit genutzt wird, die sich zwischen den Operationen entwickelt, und kein Expander.
Angrenzendes Gewebe wird verschoben, ohne es vorher zu expandieren. Das funktioniert, wo genug Dehnbarkeit vorhanden ist, und erspart den Expander ganz.
Gewebe wird in einer Operation aus der Ferne herangeführt, was Monate der Expansion erspart, aber nicht zum zu rekonstruierenden Bereich passt.
Vertretbar, wenn der Defekt tolerierbar ist und die Monate sichtbarer Expansion kein Tausch sind, den die Patientin oder der Patient eingehen möchte.
Stellen Sie in jedem Beratungsgespräch dieselben Fragen, um die Antworten vergleichen zu können.
Die Gewebeexpansion dauert meist 2 bis 4 Monate wöchentlichen Auffüllens zwischen den beiden Operationen, bei großen Bereichen mitunter länger. Bei der ersten Operation wird der Expander eingesetzt, bei der zweiten wird er entfernt und die gewachsene Haut verwendet.
Wird ein sehr großer Bereich ersetzt, kann der gesamte Ablauf wiederholt werden, sodass ein riesiges Muttermal über mehrere Expansionen ein Jahr oder länger in Anspruch nehmen kann.
Weil ein Transplantat nie so passt wie expandiertes Gewebe. Haut vom Oberschenkel oder Bauch ist dünner, blasser, flacher und unbehaart, und an Kopfhaut oder Gesicht ist dieser Unterschied dauerhaft und offensichtlich.
Die Expansion lässt die Haut unmittelbar neben dem Defekt wachsen, die in Farbe, Dicke und Haarwuchs passt, weil es dieselbe Haut ist. Besonders an der Kopfhaut erreicht nichts anderes das.
Sehr, besonders am Kopf, und sie wächst über die Monate der Gewebeexpansion stetig. Sie lässt sich nicht verbergen, und sie ist der Teil, der Patientinnen, Patienten und ihren Familien durchweg am schwersten fällt.
Bitten Sie darum, Fotos aus der Mitte der Expansion zu sehen und nicht nur das Endergebnis. Wer sie sozial einplant und bei einem Kind vorab mit der Schule spricht, macht einen erheblichen Unterschied.
Die Injektion selbst ist geringfügig und erfolgt über einen Port unter der Haut; das Gewebe reagiert in den folgenden Tagen. Danach kommen ein bis zwei Tage Spannung und Unbehagen, bei der Kopfhautexpansion häufig auch Kopfschmerzen.
Teilen Sie dem Team mit, wenn ein Auffüllen besonders unangenehm war, denn das bestimmt, wie viel Kochsalzlösung beim nächsten Mal hinzukommt. Die Expansion erfolgt bewusst schrittweise, um die Haut über dem Implantat zu schützen.
Ein infizierter Expander muss fast immer entfernt werden, und die Monate der Gewebeexpansion gehen verloren. Die Expansion lässt sich meist später neu beginnen, sobald sich das Gewebe erholt hat, aber von vorn.
Deshalb muss jede sich ausbreitende Rötung, zunehmender Schmerz oder Ausfluss noch am selben Tag gemeldet werden, statt abzuwarten. Deshalb wird auch bei Raucherinnen und Rauchern auf die Expansion verzichtet, die höhere Raten von Infektionen und Hautschäden haben.
Nicht im dramatischen Sinn. Gewebeexpander können langsam undicht werden oder ein Port kann versagen, wodurch das Implantat keine Kochsalzlösung mehr hält und bei einer weiteren Operation ersetzt werden muss.
Sie sind für normale Aktivitäten ausgelegt. Kontaktsport und alles, was den Expander direkt treffen könnte, wird gemieden, denn ein Trauma über dem Implantat gefährdet eher die Haut, als dass es ein Platzen verursacht.
Die Gewebeexpansion wird bei Kindern häufig eingesetzt, besonders bei großen angeborenen Muttermalen und Verbrennungsnarben, weil der Ersatz durch die eigene, passende Haut des Kindes weit bessere Ergebnisse liefert als Transplantate.
Für Familien ist sie anspruchsvoll, mit wöchentlichen Terminen und einer sichtbaren Vorwölbung in einem Alter, in dem Kinder darauf empfindlich reagieren. Schule und Lehrkräfte sollten vorab informiert werden, und die meisten Kinder kommen besser damit zurecht, als Eltern erwarten.
Der anhaltende Druck eines Gewebeexpanders verursacht eine vorübergehende Resorption der äußeren Schicht des Schädelknochens darunter. Das ist ein bekannter Befund, er ist in der Bildgebung sichtbar, und er bildet sich nach der Entfernung des Expanders zurück.
Er klingt alarmierend und ist es nicht. Familien, denen das vorher erklärt wird, nehmen es gelassen; wer es zufällig auf einer Aufnahme entdeckt, reagiert verständlicherweise nicht so.
Ja, etwas. Expandiertes Gewebe zieht sich nach der Entfernung des Expanders zusammen, weshalb Chirurginnen und Chirurgen bewusst über das scheinbar Notwendige hinaus dehnen.
Das ist einer der Gründe, warum die Expansion länger dauert, als Patientinnen und Patienten erwarten, und warum ein vorzeitiger Abbruch des Auffüllens, weil die Vorwölbung schwerfällt, das Ergebnis beeinträchtigen kann.
Die meisten Menschen arbeiten während der Gewebeexpansion weiter, ausgenommen Tätigkeiten mit schwerer körperlicher Arbeit oder dem Risiko eines Stoßes gegen den Expander. Leichte Bewegung ist meist unproblematisch, Kontaktsport nicht.
Die praktischen Schwierigkeiten sind Kleidung, Sicherheitsgurte und Schlafposition, weniger die Leistungsfähigkeit. Sitzt der Expander am Kopf, ist meist der soziale Aspekt schwerer als der körperliche.
Schlecht, denn die Gewebeexpansion erfordert zwischen den beiden Operationen 2 bis 4 Monate lang wöchentliche Termine zum Auffüllen, und die lassen sich nicht aus einem anderen Land erledigen.
Führt eine Abteilung im Ausland beide Operationen durch und lässt sich eine Ärztin oder ein Arzt vor Ort für das Auffüllen gewinnen, wird es möglich, doch diese Abstimmung muss vor Beginn geklärt sein und darf nicht improvisiert werden.
Jemanden, die oder der die Gewebeexpansion regelmäßig einsetzt, mit einem Team arbeitet, das das Auffüllen zuverlässig durchführen kann, und Ihnen Fotos des Ablaufs ebenso zeigen kann wie des Ergebnisses.
Fragen Sie nach der Rate, Expander durch Infektion oder Freiliegen zu verlieren, nach der erwarteten Zahl der Füllungen und danach, was geschieht, wenn der Expander vorzeitig entfernt werden muss.
Meist wöchentlich, gelegentlich alle zwei Wochen, wobei mit einer feinen Nadel Kochsalzlösung über einen Port unter der Haut zugeführt wird. Jede Sitzung dauert einige Minuten und fügt eine kleine Menge hinzu, die sich danach richtet, wie straff sich die Haut anfühlt.
Das ist der Grund, warum sich die Gewebeexpansion für die Betreuung vor Ort eignet: Eine Serie dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen, sodass zwölf Besuche nötig sind, bevor die zweite Operation angesetzt werden kann.
Die meisten Menschen beschreiben nach jeder Füllung für ein bis zwei Tage Spannung und Druck im Gewebe und keinen Schmerz. Eine Überfüllung verursacht einen kopfschmerzähnlichen Druck in der Kopfhaut oder ein Ziehen an anderer Stelle.
Schmerzt es stechend oder wirkt die Haut blass oder glänzend, wird etwas Flüssigkeit entnommen. Wenn Sie dem Team mitteilen, wie sich jede Füllung angefühlt hat, bleibt der Plan sicher.
Mit dem Wachstum des Gewebes immer auffälliger, und das ist der Teil, der am schwersten fällt. Ein Kopfhaut-Expander erzeugt eine sichtbare Vorwölbung, ein Brust-Expander wirkt fest und sitzt hoch. Kleidung verdeckt manche Stellen, andere nicht.
Das dauert 2 bis 3 Monate, dann ist er weg. Wer vorher weiß, wie sichtbar er sein wird, und Arbeit und Privatleben darauf abstimmt, macht den Ablauf deutlich leichter.
Das Implantat muss meist entfernt, die Infektion behandelt und die Gewebeexpansion einige Monate später neu begonnen werden. Das ist der häufigste Grund, warum eine Expansion scheitert.
Das Risiko ist höher in zuvor bestrahlter oder verbrannter Haut und bei Kindern, die die Stelle anstoßen. Wer Rötung, Druckschmerz oder Flüssigkeit früh meldet, hat die besten Chancen, das Implantat mit Antibiotika zu retten.
Die Gewebeexpansion kann dort eingesetzt werden, doch die Misserfolgsrate ist deutlich höher, weil bestrahlte Haut weniger elastisch ist und weniger zuverlässig heilt. Viele Chirurginnen und Chirurgen bevorzugen es, stattdessen unbestrahltes Gewebe als Lappen heranzuführen.
Wird die Expansion in bestrahlter Haut versucht, sind die Füllungen kleiner und langsamer. In diesem Fall ist es wichtiger, die ehrliche Misserfolgsrate zu hören, als zu hören, dass es möglich ist.
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